ÜBER MICH

Von jeher zeichnet mich eine unermüdliche Neugier, der Drang nach kontinuierlichem Lernen und ein starker Wille neue Wege zu gehen aus, so dass bereits meine Studienzeit zum Dipl. Wirtschaftsingenieur (Technische Universität Berlin, 2012) vom Blick über den Tellerrand geprägt war. Meine Vertiefung in Energiewirtschaft & Erneuerbare Energien machte ich mir zunächst zu Nutze, um im Kontext der Deutsch-Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung Projekte in Indien und Indonesien zu begleiten (GIZ, 2011/12). Zum Abschluss meines Studium veranlasste mich ein Kurs in Social Entrepreneurship die Herangehensweise eines nachhaltigen Wirtschaftens mit sozialem oder ökologischem Unternehmenszweck in die Praxis umzusetzen. 


Seit meiner Gründung und leitenden Funktion eines Kreislaufwirtschaft anregenden Mietservices (Leihbar, 2013 - 18), mit dessen Hilfe unser Team Partnerunternehmen wie Bosch, Dyson und Unold die Vorzüge eines zirkulären Geschäftsmodells beweisen konnte, bin ich weltweit in die Sharing Economy vernetzt. Als langjähriger Ouishare Connector (2014 - 18) in Berlin organisierte ich Community Events, Austauschformate für Startups und Unternehmen, vermittelte Brancheninhalte in Wirtschaft und Politik und brachte mich darüberhinaus in Studien über die Potenziale der Sharing Economy ein. Des Weiteren entwickelte ich mich zu einem integralen Bestandteil eines Community Spaces, der unterschiedlichen Projekten, Gruppierungen und Bewegungen Netzwerk- und Austauschmöglichkeiten, Raum zur Entfaltung und inhaltliche Beratung bot (Supermarkt Berlin, seit 2014). Bis heute orientiert sich mein inhaltlicher Schwerpunkt stark an der Thematik kollaborativen Wirtschaftens, wobei nach der ersten Phase der Sharing Economy (vor 2010: „Sharing is Caring“ steht im Vordergrund von Community-Plattformen wie Wikipedia, Couchsurfing und Craigslist) und ihrer zweiten Welle (bis 2020: Wirtschaftlich geführte und kundenfreundliche Service von Airbnb, Uber und Takeaway disruptieren alte Geschäftsmodelle) vermehrt von den Plattform-Genossenschaften und der dahinterstehende Schule eine Weiterentwicklung der Branche erwartet werden kann. Der grundlegende Unterschied zu früheren Unternehmen besteht darin, kollaborative Praktiken nicht nur auf der Ebene der Leistungserstellung (Prosumer vermieten z.B. Autos, Wohnungen oder ihre Arbeitskraft), sondern auch in der Unternehmensstruktur zu verankern. Genossenschaften wirtschaften nach dem Motto „one member, one vote“, so dass kollektive Mitbestimmung in operativen Fragen, aber auch neue Unternehmensbesitzformen Gestalt annehmen können. Vor diesem Hintergrund konnte ich selbst Erfahrungen in den Bereichen Blockchain, Decentralised Governance (DGOV) und Decentralised Autonomous Organisations (DAOs) sowohl bei Deutschlands erster Blockchain-Genossenschaft (RChain, 2018) als auch in einem open-source Software-Projekt (DAOstack, 2019) sammeln. 


Weitere eigene Gründungserfahrung konnte ich mir im Zuge meiner Business Developer Tätigkeit in einem Biokunststoff-Startup (crafting plastics studio, 2016 - 17) aneignen. Unser Team hatte damals ein einzigartiges Material entwickelt, welches aufgrund seiner Alltagstauglichkeit (u.a. in den Punkten Stabilität und Wärmeverträglichkeit), sowie aus 100 % erneuerbaren Ressourcen bestehenden Zusammensetzung und zu 100 % biologischen Abbaubarkeit, als Halbzeug wie Granulat, Filament und Platten in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt werden sollte. Infolge meiner eigenen Gründungserfahrungen, die mich nicht nur Berlins Startup-Szene, sondern auch verschiedene Inkubatoren und Netzwerke kennenlernen ließ, begann ich Gründer und Gründerinnen bei der Konzeption und Validierung ihrer Geschäftsideen, sowie bei der Erstellung von Businessplänen zu unterstützen (doodlestowear, 2017; onyx bouldering, 2018; VAN DER NAG, 2019). Dieser Entwicklung folgend verantworte ich die Übersetzung und Herausgabe des Startup-Handbuchs „Die Lean Marketplace Methode“ im deutschsprachigen Markt (sharetribe, 2020) und kann mich fortan als Experte für Marktplätze und Plattformen positionieren. 


Parallel zu meinen eigenen Projekten und Nachfragen aus dem Startup-Bereich erreichten mich immer wieder Anfragen gestandener Unternehmen, um diese bei verschiedenen Projekten zu beraten oder bei der Umsetzung zu unterstützen. So konnte ich bei spannenden Vorhaben wie dem Markteintritt eines Sharing Economy Unternehmens in Berlin (Lifethek, 2014), bei Bewerbungen von EU H2020 Antragstellern (CIRC, 2015 & 2017), Projektmanagement für Live-Streamings (Streampark, 2018), der Vernetzung eines Bio- & Fairtrade-Unternehmens in die Berliner Food-, Social Impact- und Nachhaltigkeitsszene (gebana, 2018) und Markenanmeldungen (BGZ, 2019) einen Mehrwert beitragen. Mit dem Launch dieser Webseite möchte ich meiner Unternehmensberatung und meinen professionellen Service einen Rahmen geben (Business Guy, 2020). 


In diesem Sinne freue ich mich bereits über Ihre Anfrage und ein Einarbeiten und neue Themen und Aufgaben,


Andreas Arnold 

 

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